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Schöne Beine, schöne Füße!

Der Frühling ist da, der Sommer in Sicht und mit ihm freuen wir uns auf kurze Hosen, Röcke und Kleider. Zeit also die Beine auf die Freiluftsaison vorzubereiten. Wohlgeformt und straff sollten sie am liebsten sein. Dazu  glatt, ebenmäßig im Teint und frei von Dellen. Dieses Ideal ist sicherlich eine Frage der Gene und nur wenigen Frauen ist es beschert. Für alle anderen gibt es die Möglichkeit, kleine und größere Makel schnell und dauerhaft behandeln zu lassen. Die Dermatologin Dr. Dagmar Rohde bietet in ihrer Kieler Praxis eine Reihe schonender Behandlungen für sommerschöne Beine und Füße.

Besenreiser

In vielen Fällen sind die feinen roten und bläulichen Adern ganz harmlos, aber doch störend, besonders, wenn sie schon auf Distanz erkennbar sind. Bei den Besenreisern und Venenzeichnungen handelt es sich nicht um Erkrankungen der Venen, sondern um erweiterte Äderchen in der oberen Hautschicht, die ein rein kosmetisches Problem darstellen. Dennoch sollte vor der Behandlung eine hautärztliche Untersuchung  erfolgen. Zwei Methoden zur Entfernung von Besenreisern und der kleinen bläulichen Venen stehen dann zur Wahl:

Die Verödung (Sklerosierung) ist eine bewährte Methode. Durch Einspritzen einer Substanz in die erweiterte Vene wird eine Reizung der Venenwand verursacht, die in der Folge zu einer Verklebung der Venenwände und zu deren Abbau führt. In der Praxis von Dr. Dagmar Rohde wird hierbei nicht mit Flüssigkeit, sondern mit Schaum verödet. Diese Methode ist schonender und ermöglicht die zielsichere Verödung auch sehr kleiner Gefäße.

Bei der zweiten Methode, dem Lasern, werden die blutführenden Gefäße (die erweiterte Hauptvene)  durch Hitzeeinwirkung verödet. Dies führt zu einer zumeist narbenlosen Entfernung bzw. Reduktion der störenden Äderchen. Für das umgebende Gewebe besteht in der Regel keine Gefahr.

Beide nebenwirkungsarmen und wenig schmerzhaften Methoden sind ambulant durchführbar und können beliebig oft wiederholt werden.

Nagelpilz

Auch die Füße können kleinere oder größere Schönheitsfehler aufweisen. Nagelpilz gehört zu den besonders auffälligen und hartnäckigen Problemen. Denn einmal in Nagelbett und -platte eingedrungen, verändert und zerstört der Pilz die Nägel, sie verdicken, spalten und verfärben sich auffallend gelblich. Einerseits ist dieses Problem kosmetischer Natur, andererseits kann die Infektion auch schwere gesundheitliche Folgen haben, etwa eine Wundrose auslösen. Daher ist eine hautärztliche Behandlung in jedem Fall angeraten.

Hierfür stehen mehrere Therapieansätze zur Verfügung: So kann die Pilzinfektion mit antimykotischen Lacken, Tinkturen und oral verabreichten Medikamenten entfernt werden. Daneben kommt in der Praxis von Dr. Dagmar Rohde auch die Behandlung mittels Lasers zum Einsatz, deren Wirkung allerdings noch nicht wissenschaftlich belegt ist. Hierbei wird der Nagelpilz über Hitze zerstört, ohne den Nagel selbst zu schädigen. Der Laser durchdringt die Nagelplatte sowie das Nagelbett und sorgt für eine thermische Denaturierung der Eiweißverbindungen des Pilzes. Äußerlich ist nach dem Laserschuss nichts zu sehen, da die Energie des Lasers in der Tiefe wirkt. Die Therapie ist am erfolgreichsten bei einer regelmäßigen Laserbehandlung bis der gesunde Nagel vollständig nachgewachsen ist.

Grundsätzlich sind die Therapien des Nagelpilzes meist langwierig und nur dann erfolgreich, wenn der Betroffene mitarbeitet und kontinuierlich und auf Dauer seine Nägel zu Hause bearbeitet.  Ein wesentlicher Bestandteil der Therapie ist auch die regelmäßige, professionelle und schmerzfreie Entfernung des vom Pilz befallenen Nagelanteils.

Reithose und andere unvorteilhafte Fettpolster an Beinen und Po

Bei der Reithose sammelt sich das Fett im Bereich der oberen seitlichen Oberschenkel an und übertreibt die weiblichen Rundungen in auffälliger Weise. Unwillkommene Fettdepots an Beinen und Po können gelegentlich auch in Kombination mit Cellulite auftreten. Es helfen weder Sport noch Diäten, um das lokale Fettdepot entscheidend abzubauen. Allerdings gibt es eine ideale Therapieform: Die Fettabsaugung (Liposuktion). Bei geringerer Ausprägung können auch nicht-invasive Verfahren helfen: die Fettwegspritze Aqualyx oder die Kältetherapie (Kryokontur).

Lipödem

Lässt das Bein ebenfalls in Form einer Reithose erscheinen und wird daher auch Reiterhosensyndrom genannt: die Erkrankungen namens Lipödem. Oft wird sie fehlinterpretiert als ein Ausdruck von Übergewicht, dabei lässt sich diese fortschreitende Erkrankung nicht mittels Sport oder Diät behandeln. Sie ist gekennzeichnet durch massiv vergrößerte Fettzellen, einen gestörten Lymphabfluss und übermäßige Schmerzen beim Kneiftest. Bei den Patientinnen führt dies zur Verschiebung der Körperproportionen: Die Beine werden häufig als erstes Zeichen übermäßig dick, während die Füße schmal bleiben. Im Endstadium leiden die Patientinnen zudem unter Schmerzen im Bereich des Unterhautfettgewebes. Aber nicht nur die Beine können betroffen sein, bei vielen Patientinnen zeigt sich die Erkrankung der Fettzellen auch an den Armen. Betroffene Patientinnen können lebenslang mit Lymphdrainagen, Kompressionsmieder und spezieller Hautpflege behandelt werden. Dabei werden jedoch nur die Symptome behandelt nicht aber die Krankheit selbst. In den letzten 15 Jahren ist mit dem Entstehen der „operativen Lymphologie“ dem Krankheitsbild Lipödem der Kampf angesagt worden und es stehen den Patientinnen nun Therapien zur Verfügung, um das Lipödem zu heilen. Die empfohlene Therapie im Frühstadium ist die Fettabsaugung (Liposuktion).

Haarentfernung

Ästhetisch gesehen gibt es in diesem Punkt keine zwei Meinungen: Behaarte Beine sind nicht ansprechend. Fast jede Frau, die Bein zeigt, hat sich daher schon mit dem Rasierer herumgeschlagen oder andere  Enthaarungstechniken im Selbstversuch erprobt. Wie schön wäre es also, wenn Rasieren, Epilieren oder Wachsen entfallen könnten. Dies gelingt am besten durch die Therapie mit einem Enthaarungslaser.

Cellulite

Ob jung oder alt, schlank oder übergewichtig: Die sogenannte Orangenhaut im Bereich Oberschenkel und Po ist ein Problem, das die Mehrzahl der Frauen betrifft. Cremes, Diäten und Sport helfen leider nicht. Ist die Cellulite mit einer Vermehrung des Unterhautfettgewebes einhergehend, kann durch die Fettabsaugung (Liposuktion) ein guter Erfolg erzielt werden. Andere therapeutischer Verfahren sind  bisher wissenschaftlich noch nicht vergleichend untersucht worden und nur wenige erzielen tatsächlich eine Verbesserung. Bislang, so die Erfahrung von Dr. Dagmar Rohde, sind nur diejenigen Verfahren erfolgreich, die kontinuierlich angewendet werden, hier sei als Beispiel die Endermologie genannt, eine sanfte Druckmassage mittels eines Vakuum-Rollen-Gerätes. In der Produktreifung befindet sich zurzeit eine Radiofrequenzsonde, mit der die Cellulite vom Dermatochirurgen gezielt im Unterhautfettgewebe behandelt werden kann. Voraussichtlich wird dieses medizinische Spezialgerät ab Herbst auf dem Markt sein und dann auch in der Praxis Dr. Rohdes zum Einsatz kommen.

Hautknötchen

Viele Patienten sind besorgt über kleine bis zu zwei Zentimeter große Hautknubbel an Beinen, Armen und Rumpf. Diese Dermatofibrome  (auch Histiozytome) sind harmlos und reine Schönheitsfehler. Es handelt sich um kleine gutartige Hauttumore, die aber optisch auffallen können, zumal sie häufig mehrfach auftreten. Die runden Knoten sind nicht schmerzhaft und von graurötlicher, hellbrauner, selten dunkelbrauner, manchmal blauroter oder gelblicher Färbung. Sofern die Knötchen zum Blickfang werden, können sie operativ entfernt oder mit dem Laser abgetragen werden.

Narben

Durch Operationen, Unfälle oder andere Verletzungen können unansehnliche Narben entstehen. Hier kann durch Lasertherapie, Vereisung oder auch mit dermatochirurgische Methoden eine Besserung erreicht werden.

Sommerflecken und ungewollte Pigmentierungen

Ein gleichmäßiger Teint wirkt nicht nur im Gesicht jung und frisch. Auch an den Beinen trägt er zur gesunden, positiven Erscheinung bei. Die störenden Pigmentflecken lassen sich durch verschiedene Maßnahmen behandeln. Neben der Entfernung mit dem Laser wirkt auch eine sorgfältig ausgewählte Beinkosmetik und -pflege. Hierzu gehören Produkte mit Vitamin A, Fruchtsäure oder die Eigenbehandlung mit Mikrofaserhandschuh.

 

DrRohde KN konfokales

       PDF:  Gesundheitswesen aktuell Oktober 2014

Gwa14.12.2013

       PDF:  Gesundheitswesen aktuell 14.12.2013...

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