PRP-Plasmatherapie

Regenerative Hauttherapie PRP: Unterspritzung mit Eigenblut

1. Was ist PRP?

Die PRP-Plasmatherapie ist eine regenerative Hauttherapie mit körpereigenen Zellen zur langanhaltenden, biologischen Hautverjüngung. Bei diesem Verfahren wird aus dem Eigenblut des Patienten thrombozytenreiches Plasma gewonnen, welches zur Unterspritzung der Haut verwendet wird. Durch die im Plasma enthaltenen Wachstumsfaktoren wird die Neubildung von gewebestraffendem Kollagen angeregt, so dass sich die Haut in den Tagen und Wochen nach der Behandlung selbst regenerieren kann. Die Behandlung mit PRP-Plasma erfolgt ambulant in der Praxis.Vorwiegend dient die Plasmatherapie zur Faltenbehandlung im Gesicht. Aber sie wird auch an allen anderen Körperstellen erfolgreich eingesetzt, zum Beispiel am Dekolleté oder bei Haar- und Kopfhautschäden. Hier regt das körpereigene Plasma ebenfalls die Aktivität der Stammzellen in den Haarwurzeln an und beeinflusst somit das Haarwachstum positiv. Die Abkürzung PRP steht für „platelet rich plasma“ (plättchenreiches Blutplasma). Die Grundlage für die Substanz, welche zur Unterspritzung verwendet wird, ist ausschließlich körpereigenes Blut. Dieses Eigenblut wird aufbereitet, um daraus ein hochangereichertes Plasmakonzentrat zu gewinnen. Dies enthält zahlreiche Wachstumsfaktoren, insbesondere TGF (transforming growth factor), die die Regeneration des Bindegewebes stimulieren und zusammen mit speziellen, entzündungshemmenden Proteinen die Zelle  reparieren. Die PRP-Technik stammt aus der Regenerationsmedizin und der Stammzellforschung. Auch in der Sportmedizin zur Behandlung von Leistungssportlern wird PRP seit langem eingesetzt. In der ästhetischen Medizin haben sich folgende Einsatzgebiete bewährt:  Unterspritzung mit körpereigenem Plasma zur Faltenbehandlung (PRP-Lifting) Die PRP-Plasmatherapie ist eine innovative Alternative zu den bekannten Mitteln zur Faltenbehandlung wie Hyaluronsäure und Botulinumtoxin. Da es sich nicht um eine Faltenglättung durch Volumenfiller handelt, sondern das Wirkprinzip auf körpereigenen regenerativen Prozessen in der Haut basiert, verbessern sich das Hautbild und die Hautstruktur über einen gewissen Zeitraum.

2. Unterspritzung mit körpereigenem Plasma bei Haarausfall

Injektionen von plättchenreichem Plasma in die Kopfhaut stimulieren die Stammzellen in der Haarwurzel und stimulieren die Mikrozirkulation. Der Haarausfall wird verlangsamt und in einer zweiten Phase der Haarwuchs unterstützt. Das körpereigene Plasmakonzentrat leitet die Regeneration der Haarfollikelumgebung ein, erhöht die Blutzufuhr und steigert die Zellproliferation der Haarfollikel. Klinische Studien haben gezeigt, dass Haarausfall tatsächlich gestoppt werden kann und Haarwachstum angeregt wird.

3. Unterspritzung mit körpereigenem Plasma bei dunklen Augenringen

Die Partie um die Augen ist besonders fragil und kann durch eine gestörte Mikrozirkulation eine bläuliche Färbung annehmen. Wachstumsfaktoren im körpereigenen Blutkonzentrat (A-PRP) stimulieren die Mikrozirkulation um die Augenpartie; im Ergebnis wird die Haut heller und straffer.

4. Unterspritzung mit körpereigenem Plasma bei tiefen Falten am Dekolleté

Durch Umwelteinflüsse oder Sonnenbestrahlung geschädigte Haut kann von der PRP-Plasmatherapie profitieren, da die Zellregeneration angeregt und die Feuchtigkeitsspeicherung der Haut verbessert wird.

5. Unterspritzung mit körpereigenem Plasma bei Narben

Körpereigenes Plasma kann auch effektiv injiziert werden bei Schwangerschaftsstreifen, Akne und bei eingesunkenen Narben (auch atrophische oder hypotrophische Narben genannt).

6. Unterspritzung mit körpereigenem Plasma nach Laser- oder Peelingbehandlungen

Die PRP-Plasmatherapie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und beschleunigt die Wundheilung signifikant nach einer Laser- oder Peelingbehandlung. Klinische Studien haben zudem gezeigt, dass sich die Resultate der vorangegangenen Behandlung verbesserten.

7. Wie läuft die Behandlung ab?

Aus der der Armvene des Patienten wird Blut entnommen und danach zentrifugiert. Das so gewonnene aktivierte Plasma wird unmittelbar danach weiterverarbeitet. Dieser Prozess findet direkt in der Praxis statt und dauert etwa zehn Minuten. Anschließend injiziert Dr. Dagmar Rohde das aktivierte Plasma mittels feinster Nadeltechnik in das gewünschte Hautareal. Zuvor wird die Haut mit Betäubungscreme behandelt, da bei einer tieferen Injektion eine bessere Wirkung erzielt wird als bei der klassischen Mesotherapie mit einer Injektion in die allerobersten Schichten. Insgesamt dauert eine Sitzung etwa 45 Minuten. Einschränkungen im Alltag bestehen anschließend i.d.R. nicht. Der verjüngende Effekt der PRP-Behandlung wird in den kommenden Wochen zunehmend sichtbarer. Für eine dauerhafte Regeneration und ein optimales Ergebnis, sowohl im Gesicht, Dekolleté oder der Kopfhaut, ist es ratsam die Plasmainjektion dreimal im Abstand von je einem Monat zu wiederholen.

8. Wie wird das Blutplasma aufbereitet?

Das Plasma wird gewonnen indem durch die Zentrifugation ein Gradient aufgebaut wird, d.h. die schweren Teile (größere Zellen) sinken nach unten, die kleinen, leichteren Thrombozyten bleiben im Überstand. Dabei ist es wichtig ein möglichst leukozytenarmes Plasma zu gewinnen. Hierfür verwendet Dr. Dagmar Rohde spezielle, von der Industrie gelieferte Kits. Geschieht dies ohne diese Spezialröhrchen, ist das Verfahren preiswerter, aber risikoreicher als bislang bekannt (die im Plasma verbliebenen Leukozyten könnten eine negativ wirkende Entzündung auslösen, auch sind die herkömmlichen zwar sterilen Zentrifugationsröhrchen nicht ohne Rückstände von Kunststoff oder anderer Substanzen).

9. Wann bin ich wieder gesellschaftsfähig?

Direkt nach der Behandlung ist die Haut gerötet und hat durch die Unterspritzung sofort an Volumen gewonnen. Manchmal kommt es vor, dass sich an wenigen Einstichstellen sehr kleine Blutergüsse bilden. Bei Gesichtsbehandlungen können die Rötungen noch in der Praxis mit Make-up abgedeckt werden. Einige Patienten fühlen sich schon nach einer Stunde wieder gesellschaftsfähig, andere erst am nächsten Tag.

10. Mit welchem Ergebnis ist zu rechnen?

In jedem Fall ist das sofortige Ergebnis eine straffe, natürlich aufgefütterte Haut. Im Laufe der nächsten Wochen stimuliert das injizierte PRP-Plasma die Selbstregeneration der Haut, es kommt zu einer aktiven, körpereigenen „Hautverjüngung“. Denn das plättchenreiche Plasma hat die Fähigkeit, auf ganz natürliche Art und Weise den körpereigenen Selbstheilungsprozess zu beschleunigen. Es gibt der Haut die Spannkraft zurück. Die erhöhte Kollagenproduktion führt zu einer deutlichen und nachhaltigen Verbesserung der Textur des Hautbildes. Die Haut wirkt natürlich und gesund, hat eine feinere Struktur und Falten sind sichtbar geglättet.

11. Welche Risiken bestehen?

Bei der PRP-Plasmatherapie handelt es sich um ein risikoarmes und sicheres Verfahren. Denn durch die Verwendung von körpereigenem Plasma können allergische Reaktionen, Unverträglichkeiten und unerwünschte Nebenwirkungen so gut wie ausgeschlossen werden. Zudem entfällt das Risiko der Krankheitsübertragung, und es kommen weder Gifte noch Chemie zum Einsatz. Nach der Behandlung sollte für sechs Wochen Sonnenlicht gemieden werden, damit die Selbstheilungskräfte der Haut nicht nachteilig beeinflusst werden. Diesen negativen Einfluss hat auch das Rauchen.

12. Womit kann man das PRP-Lifting kombinieren?

Die PRP-Therapie kann mit anderen Methoden zur Faltenbehandlung kombiniert werden. Unter anderem mit Laser, Filler, Mesotherapie, Peeling und Microneedling. Abhängig von der Methode wird ein anderer Behandlungstag vereinbart.

13. Warum ist Dr. Dagmar Rohde die geeignete Ärzte für die PRP-Behandlung?

Dr. Dagmar Rohde ist eine anerkannte Dermatochirurgin, die in ihrer Praxis eine Kombination aus neuen, innovativen Techniken und bewährten Methoden einsetzt. Sie ist international gut vernetzt, besucht regelmäßig Fachkongresse zu Themen der ästhetischen Medizin und lädt selbst zu Ärztefortbildungen nach Kiel ein. Ihre langjährige Erfahrung, ihr Kenntnisse zu aktuellen Medizinstandards und die technische Ausstattung ihrer Praxis ermöglicht es ihr, bei jedem ihrer Patienten individuell die beste Therapie zu erkennen, anzubieten und maximal professionell durchzuführen. Dies kann die PRP-Plasmatherapie sein, eine Kombination mit anderen Methoden oder eine für den betroffenen Patienten bisher unbekannte Therapie. In allen Fällen geht es der Spezialistin um ein natürlich schönes Ergebnis, bei dem die Gesundheit der Haut oberste Priorität hat.